Siegesserie der Rhein-Main Baskets beenden

Dass die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg (10.) selbst mit großem Druck umgehen können, haben sie am letzten Samstag bewiesen, als sie in der 2. Planet Photo DBBL Süd auf die 55:75-Schlappe gegen die Krofdorf Knights (6.) ein souveränes 79:60 beim TSV Wasserburg II (9.) folgen ließen. Es gilt, diese Leistung am Samstag (15:30 Uhr) im Heimspiel in der Graf-Stauffenberg-Halle gegen die Rhein-Main Baskets (5.) zu bestätigen. In ihrer letzten Vorrundenpartie hat die Mannschaft von Trainerin Jessica Miller die Chance, Boden gutzumachen in der Tabelle, fehlt doch bis zur TS Jahn München auf Rang vier der Rangliste nur ein Sieg.

Nach bislang einem Erfolg in eigener Halle Ende Oktober gegen das Schlusslicht TSV TOWERS Speyer-Schifferstadt (57:44) ist es an der Zeit für die DJK Brose, so etwas wie Heimstärke zu entwickeln, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Der Gast aus Hessen mit dem Namen Rhein-Main Baskets, entstanden vor der Saison 2008/09 aus der Zusammenarbeit des TV Langen und TV Hofheim, war bis dato zweimal in der Fremde erfolgreich, mit 76:66 bei der TS Jahn München und mit 56:48 beim TSV Speyer-Schifferstadt. Auf drei Siege in Folge blicken die Hessinnen, zuletzt gelang ein 71:67-Heimsieg über die Rutronik Stars Keltern II. Auf zweistellige Punkteausbeuten und den Löwenanteil an Rebounds im Schnitt pro Partie kommen für die Rhein-Main Baskets Tori Fisher (15,0 Punkte und 7,8 Rebounds), die Bosnierin Anja Stupar (13,1 und 8,8) und Pia Dietrich (12,6 und 4,9). Verzichten muss Trainer Peter Kortmann wohl auf den US-amerikanischen Neuzugang auf der Center-Position, Tori Fisher, der sich nach seiner Knie-Operation noch in der Rehabilitation befindet. Ähnlich wie die Bamberger Verantwortlichen haben sich die Hessen der Förderung des Nachwuchses verschrieben. Der Vergleich der U18-Basketballerinnen beider Vereine in der Mädchen-Bundesliga (WNBL) vor knapp fünf Wochen endete in der Gereuther Baskidhall mit einem 76:72 für den Gastgeber.

Wie in Wasserburg wird Coach Jessie Miller ihre Korbjägerinnen wohl darauf ansetzen, ihre Größenvorteile auszuspielen. Die erfahrene Flügelspielerin der DJK Brose, Svenja Zeis, erklärt vor der wieder einmal richtungweisenden Heimpartie: „Es wird keine leichte Angelegenheit, die Rhein-Main Baskets haben erfahrene Spielerinnen, die gut aufeinander eingespielt sind. Unser Sieg in Wasserburg hat aber gezeigt,dass wir immer weiter zusammenwachsen und uns als Team finden. Wenn wir am Samstag das zeigen, wofür Bamberger Basketball steht – harte Defense, Leidenschaft und Teamspiel – haben wir gute Chancen, mit unseren Fans im Rücken in eigener Halle zu gewinnen.“ Magdalena Landwehr steht nach ihrer Blinddarmoperation wieder im Training, ob sie gegen die Rhein-Main Baskets schon wieder mitwirken kann, ist offen. Weiterhin ausfallen werden Mara Münder und Marie Ulshöfer.

Präsentiert wird das letzte Hinrunden-Heimspiel vom Zentrum für Sport, Therapie und Rehabilitation Siggi Heyd. Der Eintrittspreis beträgt 5 Euro (ermäßigt 3 Euro). Dauerkarteninhaber von Brose Bamberg sowie Mitglieder der Basketball-Abteilung der DJK Don Bosco Bamberg und des Brose Bamberg e.V. zahlen den ermäßigten Tarif. Für Kinder bis 10 Jahre ist der Eintritt frei. Tickets sind ab eine Stunde vor Spielbeginn an der Tageskasse erhältlich. Auch bei diesem Heimspiel der DJK Brose Bamberg sind Karten für den German Allstar Day am Dreikönigstag in der Halle am Georgendamm erhältlich – sowie im Netz unter www.germanallstarday.de.

Foto: Sebastian Gut