Erneut heißt es für die U18-Mädchen der DJK Brose Bamberg am Wochenende “do or die“, denn das Team von Ulf Schabacker und Konstantin Hammerl gastiert in der “best-of-three“-Serie des WNBL-Viertelfinals beim Team Mittelhessen in Marburg. Eine Woche zuvor unterlag man zuhause knapp mit 61:65. Am Ende waren es vier Punkte und die überragende mittelhessische Trefferquote, die der DJK Brose Bamberg den Start ins Viertelfinale vermieste. Nach einer hauchdünnen 32:31-Halbzeitführung verlor man nach 40 intensiven Minuten nicht nur das erste Spiel, sondern auch den Heimvorteil.

Auf Seiten der Marburgerinnen überzeugten im ersten Aufeinandertreffen vor allem die Topscorerinnen Charlotte Kohl (24 Punkte) und Luzie Marie Hegele (14), die gemeinsam mit Lisa Bonacker und Stella Marie Reichert (jeweils acht Zähler) maßgeblich am mittelhessischen Viertelfinalerfolg beteiligt waren. Besonders Stella Reichert glänzte dabei zusätzlich mit neun Rebounds, während Kohl sieben Abpraller einsammelte. Unterm Strich überzeugte das Team von Cheftrainer Matthias Alver besonders durch seine Reboundstärke (34:18) und durch die Halbfeldzone, die den DJKlerinnen das Leben schwer machte. Doch eine schlechte Leistung kann man Julia Förner & Co. wahrlich nicht attestieren.

Von Beginn an begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, Bamberg gab den offensiven Ton der Partie an und spielte sehenswerten Teambasketball, der das Potential der jungen Mannschaft zeigte. Einzig das Endergebnis entsprach nicht den Gameplan des Coaching-Duos. Es geht also weniger um Wiedergutmachung für die Bambergerinnen als um den wichtigen Ausgleich in der Serie, möchten die Brose Bamberg Youngsters im Rennen um die deutsche U18-Meisterschaft weiterhin mitreden. In gewohnter Manier wird das weibliche Nachwuchsteam der Brose Bamberg Youngsters alles geben, um die Punkte aus Marburg zu entführen und ein alles entscheidendes drittes Spiel in eigener Halle zu erzwingen.

Foto: Lina Ahlf