Bambergs WNBL-Team legt gegen Rhöndorf los

Auch in der Weiblichen Nachwuchs-Bundesliga (WNBL) findet die spielfreie Zeit am Sonntag ihr Ende. Zum Auftakt der neuen Saison empfangen die U18-Korbjägerinnen der DJK Brose Bamberg um 15:00 Uhr die Dragons Rhöndorf in der heimischen BasKIDhall. Während es beim bundesweit Dritten der Vorsaison nur wenige Veränderungen gab, übernahm bei den Gästen aus dem nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis die letztjährige Assistentin Nicola Happel, selbst in der 2. Bundesliga für Opladen aktiv, von Martin Otto den Posten des Headcoaches.

Mit ihren Schützlingen, die wie die 1,91m große Daria Karabatova am Sportinternat Schloss Hagerhof in Bad Honnef optimale Entwicklungsbedingungen vorfinden, hat sie viel vor: „Ich möchte, dass jede Spielerin weiter an sich arbeiten kann in der nächsten Saison, keine Angst vor großen Namen und Gegnern hat und alles für das Team auf dem Feld lässt. Dann haben wir schon viel erreicht. Eine so gute Platzierung hinzulegen wie letztes Jahr wäre natürlich ein Traum. Aber bis dahin ist es ein schwieriger Weg, den wir motiviert angehen wollen.“ Ähnlich verhält es sich auf Bamberger Seite, wo Trainer Ulf Schabacker und sein Assistent Konstantin Hammerl trotz marginaler personeller Wechsel vor der Herausforderung einer neuen Rollenverteilung stehen. Vorläufig ohne Julia Förner und Magdalena Landwehr, die viel Verantwortung im Zweitliga-Kader übertragen bekommen, sowie Kim Siebert (Auslandsjahr) gilt es, an der Seite des TOP4-erprobten Stammaufgebots um Jana Barth & Co. die nächsten Talente – Anna Hübschmann und Julia Volk sind neu im Team – heranzuführen.

„Rhöndorf war uns bereits in der letzten Saison körperlich überlegen und wird es auch in dieser sein. In Bestbesetzung sind sie für mich ein TOP4-Kandidat“, weiß Schabacker um die Stärken des ersten Gegners der Youngsters aus dem Bamberger Förderkonzept, für die am Sonntag ein neuer Abschnitt in ihrem Entwicklungsprozess beginnt. „Wichtig für uns wird sein, dass wir die großen Spielerinnen der Dragons nach Kräften vom Korb fernhalten und über das ganze Feld viel Druck am Ball machen. Das wird für unsere jüngere Garde eine schwierige Aufgabe, an der sie aber wachsen kann und wird.“

Foto: Sebastian Gut